Im offiziellen Einzelhandel wurden im vergangenen Jahr über 148 Millionen gefälschte Handys verkauft. Dabei sind die Mobiltelefone aus Onlineauktionen und dem Schwarzmarkt noch nicht einmal mitgezählt.


Eine Studie hat umfassende Inforationen zu diesem Thema gesammelt und veröffentlicht. Es wird nicht nur der wirtschaftliche Verlust für die Markenfirmen und die fehlenden Steuereinnahmen des Staates dargestellt, sondern auch detailliert auf die gesundheitlichen Risiken für die Verbraucher hingewiesen. Auf verkaufte Stückzahlen mit einem durschnittlichen Verkaufspreis belief sich der Schaden im Jahr 2013 weltweit auf 6 Billionen US-Dollar.

Großes Gesundheitsrisiko

Bei allen getesteten Mobiltelefonen wurden minderwertige Materialien verwendet. Besonders kritisch ist der hohe Bleigehalt, der 39 Mal höher liegt als der zugelassene Grenzwert. An Stellen, die der Nutzer berührt wie Memory Card Slot, die Kamera, SIM Slot liegt hier das größte gesundheitliche Risiko. Daneben ist der Sicherheitsstandard bezüglich elektrischer Spannung (Akku) oder elektromagnetischer Strahlungswerte nicht gegeben.
Ebenso entsprechen in allen anderen Punkten die Kopien nicht den Anforderungen, obwohl auch Originalteile in nachgemachten Mobiltelefonen gefunden wurden. Schlechte und langsame Verbindung von Anrufen und Internetverbindungen sind auffällig. Es gibt auch keine Garantie auf die Fakes und die IMEI-Nummern sind ungültig.

Fast identisches Aussehen

Die Kopien sind manchmal optisch so hochwertig, dass normale Kunden kaum einen Unterschied sehen. Nur anhand des geringen Preises und entsprechend schlechter Verarbeitung kann die Fälschung erkannt werden.


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