Auf dem Smartphone-Markt spielt das Outdoor-Smartphone nur eine Nischenrolle, doch es hat seine Zielgruppen und bietet entscheidende Vorteile gegenüber klassischen Smartphones. Was das Outdoor-Smartphone von einem normalen Smartphone unterscheidet, erfahren Sie in unserem Artikel.

Outdoor-Smartphone erklärt

Das Outdoor-Smartphone ist ein sehr robustes Smartphone mit stabilem Gehäuse und einigen weiteren Besonderheiten, von denen die Nutzer profitieren können. Die Zielgruppe von Smartphones der Outdoor-Klasse sind vorwiegend Personen, die gerne draußen unterwegs sind oder dort einen Beruf ausüben. Zu den Berufen zählen zum Beispiel Handwerker, Maurer, Architekten, Elektriker oder KFZ-Mechaniker, die ein solides Smartphone bei ihrer Arbeit benötigen, um unterwegs erreichbar zu sein.

Ein traditionelles Smartphone ohne Schutzglas und normalen Gehäuse kann schnell beschädigt werden, wenn es beispielsweise einem Gerüstbauer während der Montage aus der Tasche rutscht und auf harten Betonboden des Hauses landet. Beim Aufprall auf den Boden kann das Display zerspringen, das Gehäuse beschädigt oder das Smartphone je nach Fallhöhe quasi in seine Einzelteile zerlegt werden. Aufgrund dieser Risiken ist ein Outdoor-Smartphone die richtige Wahl für alle, die in einem der genannten Berufe arbeiten oder bei ihren Freizeitaktivitäten wie Klettern nicht auf ein sicheres Handy verzichten wollen.

Was unterscheidet ein Outdoor-Smartphone von einem Smartphone?

Im Unterschied zum Smartphone sind Outdoor-Smartphones nach IP-Schutzklassen eingeordnet. Je höher die IP-Schutzklasse desto optimaler ist es vor Staub, Schmutz, Hitze, Kälte, Kratzern und Wasser geschützt. Die IP-Schutzklasse setzt sich aus zwei Zahlen zusammen, wobei sich die erste Ziffer auf die Widerstandsfähigkeit und die zweite Ziffer auf den Wasserschutz bezieht.

Das Gehäuse eines Outdoor-Smartphone hat eine solide Verarbeitung, ist verstärkt, wasserdicht und staubdicht. Die Anschlüsse wie der microSD-Speicherkartenslot, USB-Port und Kopfhöreranschluss sind mit schließbaren Gummiabdichtungen versehen, um ein Eindringen von Wasser, Staub und Schmutz zu verhindern.

Für die hohe Festigkeit des Gehäuses sind Materialien wie Magnesium, Carbon oder Titan verantwortlich. Die Metall-Legierung Titan ist jedoch teuer und derzeit nur selten Bestandteil von Smartphone-Gehäusen. Das Display ist mit einem kratzfesten Schutzglas wie Gorilla Glass oder Dragontail ausgestattet. Eine Spezialbeschichtung verhindert Fingerabdrücke und erlaubt es dem Eigentümer sein Outdoor-Smartphone zuverlässig zu bedienen, auch wenn es regnen oder schneien sollte. Bedient werden kann es mit den Fingern, Handschuhen oder einem Eingabestift.

Das wasserdichte Gehäuse gewährleistet, dass das Smartphone bis zu einer Wassertiefe von ein bis zwei Metern für 30 bis 60 Minuten vor dem Eindringen von Wasser geschützt ist. Nach Ablauf der genannten Zeitspanne kann das Outdoor-Smartphone einen Wasserschaden erleiden, weil Wasser die Gummiabdichtung nach einer Weile durchdringen und die sensible Elektronik erreichen kann.

Aufgrund seiner Gummierung liegt das Smartphone gut in der Hand und kann Stürze aus einer Höhe von bis zu 1,50 Metern ohne Probleme überstehen. Gegen Stöße und Temperaturschwankungen ist das Smartphone ebenfalls geschützt. Hohen Temperaturen und eisiger Kälte gegenüber können Outdoor-Smartphones lange standhalten.

Preislich liegen Outdoor-Smartphones zwischen 100 bis 500 Euro. Die günstigen Modelle bis 200 Euro erfüllen die meisten Anforderungen anspruchsvoller Normalanwender, die sportlich aktiv sind und ein robustes Smartphone benötigen. Die Modelle der Mittel-, und Oberklasse hingegen sind deutlich besser ausgestattet und sind einer höheren IP-Schutzklasse zugeordnet.

Bewährt Smartphone-Modelle für Outdoor-Aktivitäten

Auf dem Markt haben sich die Outdoor-Smartphones Samsung Galaxy Xcover S6590, Bestore A9, Cyrus CYR008, Icefox HeroPlus und das Kyocera KC-S701 Torque bereits bewährt. Bei Amazon haben die genannten Modelle solide Bewertungen von vier bis fünf Sternen, sind gut ausgestattet und bieten eine hohe Robustheit. Die Auswahl des Outdoor-Smartphone erfolgt basierend auf den persönlichen Anforderungen, Einsatzbereich und Budget.

Das Smartphone sollte nicht nur robust sein, sondern mindestens mit einem Quadcore-Prozessor, 1 GB RAM, 8 GB Flashspeicher, 4,5 bis 5,0 Zoll großen Display, microSD-Kartenslot, UMTS, WLAN, Bluetooth und einer Kamera mit 5 Megapixel Auflösung ausgestattet sein. Alle genannten Outdoor-Smartphones sind wegen ihrer guten Bewertung empfehlenswert.

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Bild: © Depositphotos.com / AVitko


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Von Andreas Krämer

Andreas Krämer ist seit über 12 Jahren als Texter mit seinem Schreibbüro (www.sauerlandtext.de) aktiv. Er hat sich auf die Erstellung von Fachtexten, Blogbeiträgen, Newsartikeln und App-Testberichte für kommerzielle Webseitenbetreiber sowie Printmedien spezialisiert.