Bei mehreren Smartphones der Galaxy-Reihe von Samsung gibt es eine Backdoor: Über den Modem-Prozessor können Angreifer auf Daten zugreifen oder Malware einschleusen.

Android pur

Weil Android-Geräte mit einer Reihe vorinstallierter Software, Treibern und Firmware ausgeliefert werden, ist die Sicherheit oft nicht hundertprozentig. Bei der Entwicklung einer freien Version des Android-Betriebssystems entdeckten Mitarbeiter des Projekts Replicant diesen gefährlichen Bug. Folgende Geräte sind betroffen:

  • Galaxy S
  • Galaxy S2
  • Galaxy S3
  • Galaxy Note
  • Galaxy Note 2
  • Galaxy Nexus
  • Galaxy Nexus S

Das Modem ist besonders sensibel für Angriffen von außen, da es durch die Verbindung zum Mobilfunknetz ständig aktiv ist. Weitere Zugriffe sind über die Handy-Kamera, dem eingeschalteten Mikrofon und den internen Speicher möglich, erklärt der Replicant-Mitarbeiter Kocialkowski.

Bisher keine Stellungnahme von Samsung

Die aktuellen Samsung Smartphones weisen allerdings diese Sicherheitslücke nicht mehr auf, weil wohl ein andereres Modem-Modul Verwendung findet. Wie Samsung reagiert, ist bisher unklar. Möglicherweise werden Patches verteilt, um die den Fehler beseitigen, so wie es auch 2012 bei der letzten größeren Sicherheitslücke bezüglich fehlerhafter Prozessor-Treiber gehandhabt wurde.


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